GEOGRAPHY
Kurzarbeit 1
Prüfungsdatum: 23. Januar 2026
Stoffplan
Allgemeines zu Vegetationszonen
Definition: "Vegetation" bedeutet Pflanzenbestand. Zonen sind Gebiete, in denen Pflanzen mit ähnlichen Merkmalen wachsen.
Voraussetzungen: Pflanzen finden in den Zonen unterschiedliche Bedingungen wie Temperatur, Licht, Nährstoffe und Wasser vor.
Einflussfaktoren: Klimazone und Lage beeinflussen die Anzahl, das Aussehen und die Vielfalt der Pflanzen.
Anpassung: Pflanzen müssen sich an Hitze, Kälte, Trockenheit und Feuchtigkeit anpassen.
Nutzen des Wissens: Man lernt Fundorte für Pflanzen kennen, erhält Wissen für den Anbau von Nahrung und Erklärungen über die Pflanzenwelt.
Forschung: Wissenschaftler untersuchen Gebiete nach Kriterien wie Pflanzenarten, Artendichte, Niederschlag und Temperatur, um herauszufinden, wo man Nahrung anbauen kann.
Einteilung der Zonen
Die einzelnen Zonen im Detail
1. Polare Eiswüste (Kalte Zone)
Klima: Im Jahr durchschnittlich nie wärmer als 6 °C.
Vegetation: Es wachsen keine Bäume. Einzige Vegetation sind einzelne Sträucher, die weniger als 3 % des Bodens bedecken.
Besonderheit: Grund für fehlende Vegetation ist die Kryoturbation (Frostsprengung). Der Boden wird ständig verändert, daher bildet sich keine geschlossene Pflanzendecke.
Beispiele: Grönland (Dänemark) und die Antarktis.
2. Borealer Nadelwald (Gemäßigte Zone laut Liste / Kalte Zone)
Klima: Wärmster Monat im Schnitt über 10 °C. Jahresdurchschnittstemperatur liegt zwischen 3 – 4 °C.
Verbreitung: Ein Drittel der Weltwaldfläche; größte Anteile in Russland und Kanada.
Vegetation: Die Fichte hält bis -70 °C aus. Da Wurzeln im Sommer nur 0,5 m tief reichen, sind es Flachwurzler.
Nutzung: Anbau von Gerste, Hafer und Roggen. Liefert Holz für 90 % des weltweiten Papierbedarfs.
3. Laub- und Mischwald (Gemäßigte Zone)
Klima: Jahrestemperatur im Durchschnitt 10 – 20 °C.
Typische Pflanzen: Eichen, Buchen, Eschen, Kiefern, Birken sowie Sträucher, Kräuter und Moose.
Landwirtschaft: Anbau von Zuckerrüben, Mais, Weizen und Kartoffeln; Tierzucht von Rindern.
Beispielländer: DE (Deutschland), GB (Großbritannien), F (Frankreich).
4. Hartlaubvegetation (Subtropische Zone)
Klima: Wächst dort, wo es zu keinem andauernden Frost kommt.
Anpassung: Speichern bei Trockenheit Feuchtigkeit in Wurzeln und Blättern.
Nutzung: Anbau von Oliven, Feigen, Weintrauben und Gewürzen (Thymian, Oregano, Rosmarin).
5. Tundra (Kalte Zone)
Klima: Durchschnittstemperatur nicht über 10 °C; Wachstumszeit nur 2–4 Monate.
Vegetation: Sträucher, Moose und Flechten (an lange Winter mit Schnee angepasst).
Nutzung: Hauptsächlich Weidewirtschaft (Zucht von Schafen und Rentieren).
Vorkommen: Russland, Finnland, Kanada und Island.
Jahreszeiten
1. Grundlagen zur Erde und Sonne
Die Sonne steht im Zentrum unseres Sonnensystems. Die Erde umkreist sie innerhalb eines Jahres (365 Tage).
Die Erdachse ist geneigt. Diese Neigung ist die Ursache für die Entstehung der Jahreszeiten. Durch die Neigung ist mal die Nordhalbkugel und mal die Südhalbkugel der Sonne mehr zugewandt. Die zugewandte Seite ist wärmer.
2. Die vier Jahreszeiten und ihr Beginn
3. Der Einstrahlungswinkel der Sonne
Die Erwärmung der Erde hängt entscheidend vom Winkel ab, in dem die Sonnenstrahlen auftreffen:
- Steiler/senkrechter Einfall: Führt zu starker Beleuchtung und stärkerer Erwärmung (Beispiel: Sommer oder Äquator).
- Schräger/flacher Einfall: Führt zu geringerer Beleuchtung und geringerer Erwärmung, da weniger Sonnenstrahlen die gleiche Fläche treffen (Beispiel: Winter oder Deutschland).
Merksatz: Je flacher der Winkel, desto weniger Sonnenstrahlen treffen auf die Erdoberfläche.
Verteilung von Licht und Wärme
Ursache: Aufgrund der Kugelgestalt der Erde treffen Sonnenstrahlen in unterschiedlichen Winkeln auf die Oberfläche.
Am Äquator fallen die Strahlen fast senkrecht ein (große Wärme auf kleiner Fläche). Weg zu den Polen wird der Einstrahlungswinkel immer kleiner (flacher). Die gleiche Menge Sonnenenergie muss nun eine immer größere Fläche bescheinen. Je flacher der Winkel, desto kälter wird es.
Luftfeuchtigkeit & Niederschlag
1. Wasser in der Atmosphäre
Temperatur-Regel: Je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Kühlt sie ab, sinkt diese Kapazität.
Erwärmung → Verdunstung (gasförmig) | Abkühlung → Kondensation (flüssig).
2. Wolken und Niederschlag
Taupunkt: Wenn die Luft kein Wasser mehr aufnehmen kann (gesättigt ist), wird dieser Punkt erreicht. Der Wasserdampf kondensiert zu kleinen Tröpfchen. Wenn diese zu schwer werden, fallen sie als Niederschlag zu Boden.
3. Die 4 Ursachen für Niederschlag
Grundprinzip: Luft steigt auf → kühlt ab → kondensiert.
- Sonneneinstrahlung: Sonne wärmt Boden → Boden wärmt Luft → Luft steigt auf.
- Einströmende Warmluft: Warme Luft gleitet über kalte Luft auf → Nieselregen.
- Einströmende Kaltluft: Kaltfront drückt warme Luft schnell nach oben → starker Regen.
- Steigungsregen: Luft wird an Gebirge zum Aufstieg gezwungen → Abkühlung.
Aufbau der Atmosphäre
Die 5 Schichten (von unten nach oben):
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Themen im Speicher:
- Vegetation (Eiswüste bis Tundra)
- Jahreszeiten & Einstrahlungswinkel
- Niederschlag & Luftfeuchtigkeit
- Schichten der Atmosphäre
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